Moderation Dr. Mark Benecke

© Julian Pawlowski | Otica

Der Kölner Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke ist seit über 20 Jahren international auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forensik aktiv und hat sich insbesondere der Insektenkunde verschrieben. Nach seiner Promotion an der Uni Köln im Institut für Rechtsmedizin absolvierte er mehrere fachspezifische Ausbildungen auf der ganzen Welt, so zum Beispiel beim FBI in den USA. Als Deutschlands einziger öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für biologische Spuren untersuchte er unter anderem Adolf Hitlers Schädel. Nebenbei veröffentlicht er zahlreiche wissenschaftliche Artikel, diverse Sachbücher sowie Kinderbücher und Experimentierkästen. Privat und beruflich liegen Benecke die Themen Tier-, Arten- und Klimaschutz sehr am Herzen, er lebt seit vielen Jahren vegan (und vorher vegetarisch). Sowohl auf Fachkongressen als auch im Umfeld von Politik und Tierschutz (Europäisches Parlament) vermittelt er in Vorträgen und Hintergrundgesprächen Erkenntnisse unterschiedlicher Tierschutz-Gruppen. Mark Benecke moderiert die PETA Tierrechtskonferenz zum zweiten Mal.


Prof. Peter Niesen

© Universität Hamburg

Peter Niesen ist Professor für Politische Theorie an der Universität Hamburg. Von 2007 bis 2013 war er Professor für Politische Theorie an der TU Darmstadt und Mitglied des Frankfurter Exzellenzclusters „Herausbildung normativer Ordnungen”. In Schanghai, Island und an der London School of Economics hat er Gastprofessuren innegehabt. Seine Forschungsinteressen liegen in der zeitgenössischen Demokratietheorie und der Internationalen Politischen Theorie. Zu seinen jüngsten Publikationen zählen „Erst Ethik, dann Politik, oder: Politik statt Ethik? Zur Grundlegung der Tierrechte im political turn.“ (TIERethik 12, Zeitschrift zur Mensch-Tier-Beziehung) und „Der political turn und die Erhaltung der Arten“ (F. Adloff & T. Busse (Hg.), Rechte der Natur).


Prof. Bernd Ladwig

Bernd Ladwig ist Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Er war zuvor unter anderem wissenschaftlich an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg tätig. Gegenwärtig forscht und lehrt er zu Fragen der Gerechtigkeit, der Menschenrechte und des Mensch-Tier-Verhältnisses. Zu seinen Publikationen zählen: „Politische Philosophie der Tierrechte (2020) und „Animal Rights – Politicised, but not Humanised. An Interest-Based Critique of Citizenship for Domesticated Animals”, in: Historical Social Research, Volume 40 (2015).


Dr. Eva Meijer

© Sebastian Steveniers

Dr. Eva Meijer is a philosopher and novelist. She works as a postdoctoral researcher at the University of Amsterdam (NL) on the four-year research project The politics of (not) eating animals, supported by a grant from the Dutch Research Council, and is the chair of the Dutch Study group for Animal Ethics. Recent publications include „Die Sprachen der Tiere“ (Matthes & Seitz 2018), „Was Tiere wirklich wollen“ (btb Verlag 2019) and „When animals speak. Toward an Interspecies Democracy” (New York University Press 2019). Meijer has published eleven books, both fiction and non-fiction. They have been translated into eighteen languages. For more information, please visit: www.evameijer.nl